{"id":143,"date":"2021-07-14T21:27:24","date_gmt":"2021-07-14T21:27:24","guid":{"rendered":"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/?page_id=143"},"modified":"2022-01-06T16:13:12","modified_gmt":"2022-01-06T16:13:12","slug":"leerstellen-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/?page_id=143","title":{"rendered":"Leerstellen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-accent-color has-text-color\"><strong>Ein Beitrag von Sch\u00fcler:innen der MSS11<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Eine Leerstelle ist laut Duden \u201c<em>eine Stelle, die nicht besetzt ist, wo etwas fehlt<\/em>\u201d. Wenn wir versuchen, die Vergangenheit zu rekonstruieren, sto\u00dfen wir auf Fragen, die wir aufgrund fehlender Quellen, verstorbener Zeitzeugen oder schlechtem Zugang zu Informationen oft nicht vollst\u00e4ndig beantworten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/kelly-sikkema-D6AlacFwS_Q-unsplash-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-125\" srcset=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/kelly-sikkema-D6AlacFwS_Q-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/kelly-sikkema-D6AlacFwS_Q-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/kelly-sikkema-D6AlacFwS_Q-unsplash-768x512.jpg 768w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/kelly-sikkema-D6AlacFwS_Q-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/kelly-sikkema-D6AlacFwS_Q-unsplash-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/kelly-sikkema-D6AlacFwS_Q-unsplash.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wo sind aktuell Leerstellen in der Erinnerung? Sollten sie in B\u00fcchern, Vereinen, im \u00f6ffentlichen und\/oder im digitalen Raum &#8222;gef\u00fcllt&#8220; werden? Welche Formen sind angemessen, im 21. Jahrhundert an die Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Seite umfasst von uns entwickelte Konzepte, um Leerstellen in der Aufarbeitung der NS-Geschichte Nackenheims zu f\u00fcllen. Im thematischen Fokus stehen dabei Menschen, Lebenswelten und Orte. Die Umsetzungsideen schlie\u00dfen unsere \u00dcberlegungen ein, Gedenken im Zeitalter der globalen Pandemie zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Digitaler Rundgang<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Da das Leben&nbsp;vieler Sch\u00fcler\/junger Menschen heutzutage digitaler wird&nbsp;und&nbsp;wir aktuell in einer Zeit der globalen Pandemie leben, finde ich es&nbsp;\u00e4u\u00dferst notwendig, einen&nbsp;digitalen&nbsp;Rundgang bez\u00fcglich der Geschichte des Nationalsozialismus und des Antisemitismus f\u00fcr interessierte&nbsp;B\u00fcrgerinnen&nbsp;und B\u00fcrger aus Nackenheim zu schaffen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der&nbsp;bis jetzt im Unterricht vorgestellten Beitr\u00e4ge \u00fcber die Familien&nbsp;aus Nackenheim&nbsp;im Kurs denke&nbsp;ich, dass man sie&nbsp;mit verschieden Links oder als eine Art Pr\u00e4sentation, die von Sch\u00fclern gehalten und abgefilmt wird, noch interessanter wirken lassen kann.&nbsp;Wenn eine solch&nbsp;wichtige&nbsp;Grundlage geschaffen&nbsp;wurde, l\u00e4sst sich nun&nbsp;f\u00fcr den Rundgang \u201ewerben\u201c. Werben&nbsp;zur Aufkl\u00e4rung k\u00f6nnte man vor allem f\u00fcr j\u00fcngere&nbsp;Menschen \u00fcber Instagram oder Twitter,&nbsp;dort sind auch&nbsp;Werbungsbeitr\u00e4ge&nbsp;zu kaufen.&nbsp;Jedoch sollte auch im Geschichtsunterricht aller Klassen in der&nbsp;Kalenderwoche&nbsp;des 27. Januars&nbsp;das Thema vermittelt werden.&nbsp;Eine weitere M\u00f6glichkeit w\u00e4re es,&nbsp;Plakate in der Schule sowie im Ort aufzuh\u00e4ngen, die das Ziel haben, Neugier zu wecken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte man&nbsp;jedes Jahr&nbsp;am 27. Januar, dem&nbsp;Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts zu&nbsp;einem Vortragsabend einladen. Hierbei k\u00f6nnte man erneut die Inhalte der Website pr\u00e4sentieren sowie einen kleinen&nbsp;Ortsrundgang anbieten, der an Stolpersteinen und ehemaligen&nbsp;Anschriften der in der NS-Zeit Verfolgten aus Nackenheim vorbeif\u00fchrt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gedenktafel f\u00fcr <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/?page_id=612\" data-type=\"page\" data-id=\"612\" target=\"_blank\">Henriette Klein<\/a> (Version 1)<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Im Zuge unserer Projektarbeit habe ich mich mit dem Leben von Henriette Klein, ihren Erfahrungen \u2013 besonders mit Nationalsozialisten \u2013 und ihrer Ermordung besch\u00e4ftigt.<br>Es ist wichtig, dass wir, ohne den \u00dcberblick \u00fcber das Gro\u00dfe und Ganze zu verlieren, einen Blick auf einzelne Menschen und ihr Leben werfen, uns ihre Menschlichkeit vor Augen rufen. Jeder Mensch, der dem Holocaust zum Opfer fiel, hatte eine Geschichte; Freunde und Familie und eine Zukunft, der er beraubt wurde. All dem sollte man gedenken. <\/p>\n\n\n\n<p>Mein Ziel hierbei war es, etwas zu gestalten, was den einmaligen Anlass \u00fcberdauert. Es ist wichtig, dass das Projekt best\u00e4ndig ist und m\u00f6glicherweise viele Generationen \u00fcberdauert. Schlie\u00dflich ist der Sinn hierbei, dass die Geschichte dieser Person anderen in Erinnerung bleibt. Das gilt auch f\u00fcr die kommenden Generationen.<br>Henriette Klein war eine \u00fcberaus interessante Person, die den Pl\u00e4nen der Nationalsozialisten zun\u00e4chst entweichen konnte, indem sie einer geplanten Zwangssterilisierung entging, letztendlich jedoch von den Nazis deportiert und ermordet wurde. Ihre Lebensgeschichte verdient es, erz\u00e4hlt und festgehalten zu werden und wie w\u00e4re dies besser m\u00f6glich als mit eine ihr gewidmeten Gedenktafel, die ihre Geschichte wiedergibt und die Erinnerung an sie so aufrechterh\u00e4lt? Die Sinteza wurde zwar in Nackenheim geboren, reiste jedoch sehr viel und lebte nicht lange hier, sodass uns keine Adresse bekannt ist, wo Henriette Klein einst lebte und man das Denkmal dementsprechend platzieren k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine pers\u00f6nliche Verbindung zwischen der Person und dem Standort der Ehrentafel ist zwar w\u00fcnschenswert, aufgrund fehlender Quellen jedoch nicht immer m\u00f6glich. Da das Ziel eines Denkmals jedoch daraus besteht, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und Interessierte anzulocken, die sich mit der Geschichte des Menschen vertraut machen m\u00f6chten, ist es logisch, dass man die Gedenktafel an einem Ort platziert, wo t\u00e4glich viele Menschen vorbeikommen; darunter optimalerweise Touristen, die immer auf der Suche nach neuen Informationen sind, sowie Einheimische, die sich mit der Geschichte ihrer Heimat vertraut machen wollen.<br><br>Als Standort f\u00fcr die Ehrentafel von Henriette Klein eignet sich meiner Meinung nach das Nackenheimer Ortsmuseum \u201eMuxum\u201c sehr gut. Das Museum informiert \u00fcber die Geschichte von Nackenheim, welcher Ort k\u00f6nnte sich besser eignen, um einem fr\u00fcheren Einwohner, der dem Holocaust zum Opfer fiel, zu gedenken?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Inschrift<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eZum Gedenken an Henriette Klein geb. Laubinger<br>Sie kam am 5. Juli 1907 in Nackenheim zur Welt und reiste als Sinteza viel umher, ehe sie schlie\u00dflich ihren Ehemann Adolf heiratete.<br>Aufgrund ihres fehlenden Schulwissens wurde sie im Alter von 29 Jahren f\u00e4lschlicherweise mit \u201eangeborenem Schwachsinn\u201c diagnostiziert, was zur Folge hatte, dass sie sich einem Verfahren \u00fcber eine m\u00f6gliche Zwangssterilisierung unterziehen musste, dem fatalen Eingriff jedoch entgehen konnte. Sie war damals mit ihrem f\u00fcnften Kind schwanger.<br>Sieben Jahre sp\u00e4ter, im August 1943, wurde sie deportiert und zwischen dem 5. und 10. April 1944 in dem Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz zusammen mit drei ihrer Kinder ermordet. Henriette Klein war zu diesem Zeitpunkt 36 Jahre alt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gedenktafel f\u00fcr <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/?page_id=612\" data-type=\"page\" data-id=\"612\" target=\"_blank\">Henriette Klein<\/a> (Version 2)<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Eine Gedenktafel in Nackenheim eignet sich besonders gut, um einem Opfer individuell zu gedenken und ihre Geschichte zu erfahren. Eine Gedenktafel w\u00fcrde als erstes Gedenkkonzept f\u00fcr die Opfer des Holocausts in Nackenheim, den Bewohnern ihre Geschichte n\u00e4her bringen und k\u00f6nnte auch ein gr\u00f6\u00dferes Interesse an der meist nicht all zu oft beachteten Vergangenheit der NS- Opfer im Heimatort erwecken. Sie soll ebenso andere Orte animieren, weitere Gedenkst\u00e4tten f\u00fcr die Opfer des Nationalsozialismus zu erbauen. Daf\u00fcr sollte die Gedenktafel an einem vielbesuchten und sichtbaren Ort platziert werden, beispielsweise auf dem Rathausplatz, der sich als zentraler Punkt f\u00fcr Veranstaltungen in Nackenheim, mit Besuchern von au\u00dferorts gut eignet, um Personen mit Interesse an der Vergangenheit von Nackenheim zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Inschrift<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>In Gedenken an Henriette Klein<\/em><br><em>Henriette Klein wurde am 05. Juli 1907<\/em> <em>in Nackenheim geboren. Sie<\/em> <em>wuchs in dem Wohnwagen ihrer Mutter auf, in dem sie beide umherzogen bis Henriette sechzehn war. Nachdem sie ein Jahr im Monikaheim in Frankfurt am Main gelebt hat, zog sie mit siebzehn zu ihrem sp\u00e4teren Ehemann Gustav Adolf Klein. Sie konnte der &#8222;Geburtenkontrolle&#8220; der NS-Verbrecher entkommen, sieben Jahre sp\u00e4ter wurde sie deportiert und zwischen dem 5. und 10. April 1944 im Alter von 36 Jahren im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ermordet.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gedenktafel f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/?page_id=758\" data-type=\"page\" data-id=\"758\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Familie Heumann<\/a> <\/strong><\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"938\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/6F7C135C-3A33-4ED6-9268-A2CAFD21E0E7-1-938x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1579\" srcset=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/6F7C135C-3A33-4ED6-9268-A2CAFD21E0E7-1-938x1024.jpeg 938w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/6F7C135C-3A33-4ED6-9268-A2CAFD21E0E7-1-275x300.jpeg 275w, 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Die Leerstelle im Internet beginnen wir bereits durch die Website gemeinsam zu f\u00fcllen; die Nackenheimer B\u00fcrger*innen selbst und insbesondere die Feuerwehr haben jedoch bisher selbst wenig bis gar keine Vorstellung davon, was die Nackenheimer Feuerwehrleute zur Zeit des Nationalsozialismus getan haben; ob sie wom\u00f6glich Widerstand leisteten oder sich dem Regime unterwarfen und viele weitere offene Stellen. Da die Feuerwehr keine offizielle Internetseite mit einem Archiv besitzt und die Seite Nackenheim im Nationalsozialsozialismus sp\u00e4ter sowieso online gestellt wird, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass die beste L\u00f6sung ist, die Feuerwehrleute in diesen Prozess mit einzubinden, auf freiwilliger Basis nat\u00fcrlich. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts haben wir es nicht geschafft, alle Archivquellen vollst\u00e4ndig zu sichten. Zumal man sich meist genauer mit einem Thema auseinandersetzt, wenn man selbst im Erarbeitungsprozess beteiligt ist. Da es hier um die Aufarbeitung der Geschichte der Feuerwehr geht, sollte man diese daher auch einbinden. So entstand bei mir das folgende Konzept: <\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Die gemeinsame Aufarbeitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einer Art Gruppentreff kommen w\u00f6chentlich Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr zusammen, die gemeinsam die Archivquellen sichten, zusammen mit einigen Freiwilligen der Fachschaft Geschichte, die beim Verst\u00e4ndnis der Quellen helfen, sowie eine*r Expert*in f\u00fcr Feuerwehrgeschichte. Gemeinsam besprechen sie interessante Quellen, bekommen die Chance, diese mit Einordnung in den historischen Kontext zu besprechen und eigene Eindr\u00fccke auszutauschen. Die Ergebnisse werden ebenfalls auf der Seite erg\u00e4nzt. Ablauf: Einladung wird bei Treffen der Feuerwehr verteilt, bei niedrigem Interesse zus\u00e4tzlicher Aufruf im Bl\u00e4ttchen f\u00fcr Geschichtsinteressierte im Ort <\/p>\n\n\n\n<p>Wann: jeweils vor den Treffen der Feuerwehr, unbestimmte Dauer, bis zur Fertigstellung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Die Informationstafel <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hinweis: Da die Quellen Interpretationsspielraum lassen, wodurch zum Beispiel das Fehlen der Feuerwehrmitglieder bedingt war, soll die Informationstafel vor allem einen \u00dcberblick \u00fcber gesicherte Daten geben, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. Da die Feuerwehr Nackenheim\/Bodenheim zusammengelegt wurde, k\u00f6nnte die Tafel entweder durch Sichtung der Quellen zu Bodenheim erg\u00e4nzt werden. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Nackenheimer Feuerwehr im Nationalsozialismus <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zur Zeit des Nationalsozialismus war die \u00f6rtliche Feuerwehr zun\u00e4chst weiterhin selbstst\u00e4ndig und lokal organisiert. Schrittweise verlor sie jedoch die Eigenst\u00e4ndigkeit. Im Zuge der \u201eGleichschaltung\u201c (Begriff f\u00fcr die Vereinheitlichung und Verstaatlichung von Vereinen und Institutionen, sodass diese nur noch die nationalsozialistischen Werte vermittelten) verpflichtete sich die Nackenheimer Feuerwehr in Folge eines Runderlasses vom 23. November offiziell zur Unterordnung der Feuerwehr unter die Verwaltung der Ortspolizei und dem B\u00fcrgermeister. Von nun an galten sie als Feuerwehrl\u00f6schpolizei, ein Hilfstrupp der Polizei. 1938 wurde das \u201eGesetz \u00fcber das Feuerl\u00f6schwesen\u201c verabschiedet, mit dem die Feuerwehr offiziell dem Ministerium f\u00fcr Inneres unterstellt wurde. Der B\u00fcrgermeister und die Gruppenf\u00fchrer erstatteten Bericht \u00fcber undiszipliniertes Verhalten der Mitglieder, woraufhin diese zurechtgewiesen oder sogar ihres Postens verwiesen wurden. Diese Disziplin wurde durchweg gefordert, um den Ruf und die Vorbildfunktion der Feuerwehr zu gewahren. Ob diese Verst\u00f6\u00dfe nun eine Form des Widerstands oder fehlende Motivation waren, bleibt offen. Nackenheimer Feuerwehrleute waren insbesondere auch in der n\u00e4chsten Gro\u00dfstadt Mainz verpflichtet, wo sie zum Beispiel bei Fliegeralarmen im Dienst waren. Auch \u00f6ffentlichkeitswirksam wirkte die Feuerwehr mit, so marschierte die Feuerwehr in Uniform bei offiziellen Anl\u00e4ssen oder der Musikzug spielte; es wurden Maskenb\u00e4lle an Fastnacht ausgetragen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Warum ist die Erinnerung an die Feuerwehr so wichtig? <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Feuerwehr ist eine Institution, die in allen Orten vertreten ist. Schon daher k\u00f6nnen diese besonders gut durch ihren lokalen Bezug in jeden Ort hineinwirken. Ich finde, dass die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der Feuerwehr daher besonders effektiv ist, um jeden Ort zu erreichen. Zudem gibt es eben bisher weinig gesellschaftliche Aufarbeitung der Feuerwehrgeschichte, was dies umso wichtiger macht. Und ich finde insbesondere dadurch, dass die Feuerwehren so eine gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr die Orte haben, und somit auch Einfluss, haben sie auch eine Verantwortung. Im Nationalsozialismus haben wir gesehen, wie sie instrumentalisiert wurden f\u00fcr den Krieg und zur Propaganda; in einigen St\u00e4dten haben sie in der Reichspogromnacht direkt mitgewirkt, durch Brandstiftung oder Nichtstun, wenn sie nicht zum L\u00f6schen ausr\u00fcckten. Daher halte ich es f\u00fcr wichtig, insbesondere heutige Feuerwehrmitglieder f\u00fcr dieses Thema zu sensibilisieren, aber eben auch die restlichen B\u00fcrger*innen, denn wir alle sind verantwortlich, dass sich die Ereignisse des Nationalsozialismus nicht wiederholen k\u00f6nnen. Auf Infotafel eventuell eines gr\u00fcnen Feuerwehrautos erg\u00e4nzen, wobei nat\u00fcrlich das Bildrechte beachtet werden muss oder noch besser ein altes Bild der Feuerwehr in Nackenheim, falls sich noch eines im Privatbesitz der Feuerwehr oder ehemaliger Mitglieder\/ deren Kindern befindet. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweis: <\/strong>Allgemein ist mir aufgefallen, dass ich immer noch viele offene Fragen zur Feuerwehr im Nationalsozialismus besitze, ein zus\u00e4tzlicher Grund, warum ich mich daf\u00fcr entscheiden haben, eine gemeinsame \u00f6rtliche Aufkl\u00e4rung der Feuerwehr zu organisieren, die es vielleicht schafft noch tiefer in das Thema einzudringen, anstatt direkt eine Rede zu schreiben. Gab es zum Beispiel Personalengp\u00e4sse durch die Wehrpflicht? Durften dann auch Frauen helfen? Gibt es vielleicht Feuerwehrkr\u00e4fte, deren Verwandte ebenfalls schon bei der Feuerwehr waren? Ich hoffe, dass solche Fragen in der gemeinsamen Aufarbeitung gekl\u00e4rt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Partizipative Projekte\/Workshops mit der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/?page_id=255\" data-type=\"page\" data-id=\"255\" target=\"_blank\">Freiwilligen Feuerwehr<\/a> (2)<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">In dem Themenbereich \u201aFeuerwehr zur Zeit des Nationalsozialismus\u2018 gibt es in mehreren Bereichen, wie zum Beispiel der Bildung aber auch der Feuerwehr selbst, sogenannte Leerstellen, da auf dieses Thema selten geachtet wird. In den wenigen Stunden des Geschichtsunterrichts w\u00e4hrend der Schulzeit gibt es zu viele Themen und einzelne Bereiche der jeweiligen Themen, um auf jede kleine -jedoch nicht unwichtige- Einzelheit einzugehen, wodurch ein kleineres Thema, wie in diesem Beispiel die Feuerwehr, benachteiligt wird. Im sp\u00e4teren Leben m\u00fcsste man sich aktiv erkundigen und Interesse zeigen und zum Beispiel im Internet recherchieren, jedoch gibt es zu diesem Bereich auch dort wenige Informationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um solche Leerstellen zu f\u00fcllen, k\u00f6nnte man eine&nbsp;<strong>Infoveranstaltung&nbsp;<\/strong>halten, um die Menschen aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Werbung<\/strong>:<br>Aufruf in der&nbsp;Zeitung; Informationen zur Veranstaltung auf&nbsp;Internetseite&nbsp;der Nackenheimer\/Bodenheimer Feuerwehr posten; besondere G\u00e4ste laden&nbsp;(z.B Ortsb\u00fcrgermeister*in, Leiter*in des \u201eHaus des Erinnerns\u201c [Mainz]); Werbung&nbsp;durch \u201eHaus des Erinnerns\u201c erfragen; Flyer&nbsp;verteilen (z.B. an Schulklassen [des Gymnasiums Nackenheim])<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufzeichnung\/ Dokumentation:<br><\/strong>Livestream&nbsp;auf Twitch (auch nach Ende des Livestreams noch verf\u00fcgbar); Stream auf&nbsp;YouTube,&nbsp;Internetseite der \u00f6rtlichen Feuerwehr&nbsp;ver\u00f6ffentlichen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Detailplanung:<br><\/strong>Quellenbasierter, informativer Vortrag<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit:<br><\/strong><em>Es ist uns wichtig, unser Wissen zu diesem Thema mit Ihnen und vielen weiteren Menschen zu teilen, da diese Ereignisse zeigen, wie einfach es in einer Diktatur ist, Bereiche des Lebens, die eigentlich nichts mit Politik zu tun haben, zu beeinflussen und zu falschen Zwecken zu nutzen. Au\u00dferdem merkt man hieran auch, dass man immer seinen eigenen Verstand benutzen sollte und seine eigene Meinung bilden und diese nicht von anderen beeinflussen lassen sollte, auch wenn andere Menschen oder M\u00e4chte, denen man eigentlich vertraut, etwas anderes sagen. Man sollte zwar f\u00fcr andere Meinungen offen sein, aber immer zu sich selbst stehen und das tun, was plausibel und richtig scheint.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Statue f\u00fcr <a href=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/?page_id=329\" data-type=\"page\" data-id=\"329\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jakob Lang<\/a> als Pok\u00e9Stop<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Meine Idee ist, vor der Carl-Zuckmayer-Halle in Nackenheim eine Statue eines Nachtw\u00e4chters aufzustellen. Da man nicht wei\u00df, wie Jakob Lang aussah, m\u00fcsste hierf\u00fcr ein beliebiges Gesicht genommen werden. Dies w\u00fcrde meiner Meinung nach einige Vorteile mit sich bringen:<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen k\u00f6nnte man der Person Jakob Lang so gut gedenken, indem man sie an einem Ort aufstellt, wo regelm\u00e4\u00dfig viele Personen, vor allem aus Rheinhessen, hingehen und sie dort sehen k\u00f6nnten. Des Weiteren w\u00fcrde die Statue symbolisch f\u00fcr den Schutz und den Frieden in der C.Z.H. stehen. Das hei\u00dft, dass bei allen Events, die dort stattfinden, Jakob Lang \u00fcber alle wacht und alle einen sch\u00f6nen und sicheren Abend\/Tag verbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den hohen geographischen Standpunkt der C.Z.H. w\u00fcrde die Statue auch \u00fcber den gesamten Ort wachen. Au\u00dferdem w\u00fcrde die Statue in das Spiel Pok\u00e9mon GO integriert werden (Sehensw\u00fcrdigkeiten werden als sogenannte Pok\u00e9Stops dargestellt und bieten im Spiel die Chance, Ressourcen zu bekommen). Das w\u00fcrde dazu f\u00fchren, dass auch Kinder davon mitbekommen w\u00fcrden und sich dar\u00fcber informieren wollen und vielleicht sogar ihre Eltern dazu animieren, sich auch daf\u00fcr zu interessieren. (&#8230;)<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt w\u00fcrde ich noch vorschlagen, einen \u201eNachtw\u00e4chter\u201c einzuf\u00fchren, welcher Touristen oder&nbsp;interessierte B\u00fcrger durch den Ort f\u00fchrt und die Geschichten, der von uns behandelten Personen erz\u00e4hlt. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00d6ffentlicher Vortrag zum Thema <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/?page_id=253\" data-type=\"page\" data-id=\"253\" target=\"_blank\">&#8222;Fastnacht im Nationalsozialismus&#8220;<\/a><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1019\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bildschirmfoto-2021-11-12-um-12.28.32-1019x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1702\" srcset=\"https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bildschirmfoto-2021-11-12-um-12.28.32-1019x1024.png 1019w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bildschirmfoto-2021-11-12-um-12.28.32-300x300.png 300w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bildschirmfoto-2021-11-12-um-12.28.32-150x150.png 150w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bildschirmfoto-2021-11-12-um-12.28.32-768x772.png 768w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bildschirmfoto-2021-11-12-um-12.28.32-500x502.png 500w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bildschirmfoto-2021-11-12-um-12.28.32-800x804.png 800w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bildschirmfoto-2021-11-12-um-12.28.32-1280x1286.png 1280w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bildschirmfoto-2021-11-12-um-12.28.32-1200x1206.png 1200w, https:\/\/nackenheim-im-nationalsozialismus.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bildschirmfoto-2021-11-12-um-12.28.32.png 1305w\" sizes=\"(max-width: 1019px) 100vw, 1019px\" \/><figcaption>Zeichnung einer Sch\u00fclerin der MSS11<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Warum keine Gedenkveranstaltung, sondern eine Art Vortrag?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Erinnerungen sind wichtig zu schaffen, das will ich gar nicht abstreiten, aber um diese schaffen zu k\u00f6nnen, muss man erst die Menschen \u00fcber das Thema aufkl\u00e4ren und ihnen davon erz\u00e4hlen, damit sie \u00fcberhaupt Erinnerungen kreieren k\u00f6nnen und daraus lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum und wo besteht diese Leerstelle?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Leerstelle besteht, w\u00fcrde ich mal behaupten, \u00fcberall. Sei es auf Social Media oder im Schulbuch, aber auch das grunds\u00e4tzliche Wissen dar\u00fcber fehlt, genauso wie auch die Aufmerksamkeit f\u00fcr das Thema Fastnacht w\u00e4hrend der Zeit des Nationalsozialismus. Im Vorhinein habe ich pers\u00f6nlich auch Fastnacht nicht in Verbindung mit dem Nationalsozialismus gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie generiere ich f\u00fcr das Thema\/ die Veranstaltung Aufmerksamkeit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich generiere sie durch Plakate, die man aber auch als Post auf beispielsweise Instagram hochladen k\u00f6nnte. Man k\u00f6nnte Accounts von Gedenkst\u00e4tten anfragen und diese k\u00f6nnten dann in ihrer Story auf die Veranstaltung aufmerksam machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Programm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Der Einlass ist um 18 Uhr<\/li><li>Man k\u00f6nnte eine:n Moderator:in festlegen und verschiedene Personen behandeln dann unterschiedliche Fragen\/ Themen zu dem Thema. Allerdings nehme ich jetzt einfach an, dass ich pers\u00f6nlich den Vortrag komplett alleine leiten und halten w\u00fcrde.<br><\/li><li>Inhaltlicher \u00dcberblick:<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>o&nbsp;Einf\u00fchrung in das Thema<br>o&nbsp;Wie wurde die Fastnacht damals als Propagandazweck verwendet?<br>o&nbsp;Was hat die Fastnacht so attraktiv gemacht<br>o&nbsp;Gibt es Unterschiede oder einen Wandel zwischen den Jahren 1933-1938?<br>o&nbsp;Fazit: Was war damals \u00fcberhaupt Fastnacht? Ein gl\u00fcckliches Fest oder doch eine Instrumentalisierung und Manipulation der politischen Urteilsbildung?<br>o&nbsp;Bezug auf die heutige Fastnacht nehmen:&nbsp;Was ist Fastnacbt heute? Inwiefern kann man es mit der damaligen vergleichen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wof\u00fcr setzten wir eine Maske auf? Zur heutigen Zeit wahrscheinlich aufgrund von Corona. Das ist das Erste, was bestimmt jedem:jeder sofort einf\u00e4llt, wenn ich das Wort Maske benutze. Jedoch setzen wir auch Masken f\u00fcr andere Situationen auf. Dies kann man allerdings in zwei Richtungen interpretiert werden. Einmal in die des offensichtlichen Verkleidens an Fastnacht oder in die Richtung, dass manche Menschen, eigentlich wir alle, eine unsichtbare Maske tragen. In beiden F\u00e4llen setzen wir sie auf, damit wir wer anders sein k\u00f6nnen, anders handeln k\u00f6nnen, anders reden k\u00f6nnen, anders aussehen k\u00f6nnen, aber auch vielleicht, um genau wir selbst sein zu k\u00f6nnen, um uns nicht vor Anderen rechtfertigen zu m\u00fcssen f\u00fcr die Person, die wir in Wirklichkeit sind. Jetzt kann man sich fragen, warum erw\u00e4hnt die das \u00fcberhaupt? Das hat doch gar nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun? Naja, ist es nicht so, dass der Nationalsozialismus eigentlich auch nur eine Maske getragen hat, damit ihn die Menschen ansprechender und attraktiver finden? Angenommen, der Nationalsozialismus w\u00e4re eine Person, dann h\u00e4tte diese Person einen Schrank, in dem lauter Masken liegen, aber uns f\u00e4llt eine besonders auf und zwar die, die sch\u00f6n glitzert und bunt ist. Heute besch\u00e4ftigen wir uns also mit dem Themenfeld Fastnacht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie wurde die Fastnacht damals f\u00fcr Propagandazwecke verwendet?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Fastnacht wurde durch viele unterschiedliche Herangehensweisen als Propagandazweck benutzt, aber auch als Instrumentalisierung und Manipulation der politischen Urteilsbildung. Beispielhaft daf\u00fcr ist ein Blumenwettberb aus dem Jahre 1937, der in der Gemeinde Nackenheim stattgefunden hat. Aus der Quelle zu diesem Wettbewerb geht hervor, dass man B\u00fcrger:innen aufgefordert hat, ihre H\u00e4user und Stra\u00dfen bunt zu verzieren, sodass die Gemeinde ansprechender und allgemein sch\u00f6ner aussieht. Die Teilnahme war hierbei kostenlos und man versprach B\u00fcrger:innen auch einen Preis, wenn sie dran teilnehmen w\u00fcrden und auch gewinnen w\u00fcrden. Allerdings wird in der Quelle deutlich, dadurch das die Worte \u201eWir empfehlen\u201c benutzt wurden, dass dieser Wettbewerb eine h\u00f6fliche verpackte Aufforderung war. Durch das Eintragen in einer Liste konnte man nachlesen, wer sich am Wettbewerb beteiligt und somit ausfindig machen, wer dem Regime gegen\u00fcber Unterst\u00fctzung erbrachte. Au\u00dferdem ist zu beachten das explizit aufgefordert wurde, dass sich auch Kinder an dem Wettbewerb beteiligen sollen, womit das Regime nur mehr Menschen erreichen wollte, auch in jedem Alter.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich wurde die Presse in das Thema mit einbezogen. Durch eine Quelle aus dem Jahr 1935 geht hervor, dass in Mainz ein Rosenmontagsumzug geplant war, an dem die Gemeinde Nackenheim ebenfalls teilnehmen sollte, um auch Werbung f\u00fcr ihr Dorf zu machen. Die Presse sollte an diesem Rosenmontagsumzug ebenso teilnehmen und \u00fcber diesen berichten. Es ist bekannt, dass auf dem Umzug auch W\u00e4gen mit antisemitischen Motiven durch Mainz fuhren. Dadurch, dass die Presse aufgefordert war, \u00fcber den Umzug zu berichten, konnte man sicherstellen, dass jede:r von diesem in Kenntnis gesetzt wird, auch die Menschen zu Hause. Allgemein muss man sich im Klaren dar\u00fcber sein, dass die Presse durch den Staat &#8222;gleichgeschaltet&#8220; war und somit auch ein bestimmtes Bild der NS-Diktatur vermitteln kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass Fastnacht dazu diente, die eigentlichen Intentionen dahinter bunt zu verpacken, sodass niemandem auf dem ersten Blick auffallen w\u00fcrde, was eigentlich hinter dem Ganzen steckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Man hat also durch verschiedene Aktivit\u00e4ten, sei es die direkte Ansprache an B\u00fcrger:innen (Blumenwettbewerb) oder Vorgaben an Gemeinden garantiert, dass man Menschen manipuliert und erreicht und diese selbst Propaganda weitertragen. (&#8230;)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist Fastnacht heute?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist die Fastnacht immer noch ein fr\u00f6hliches Fest, an dem alle Menschen zusammentreffen k\u00f6nnen und miteinander feiern k\u00f6nnen. Allerdings kann man auch an der heutigen Fastnacht Kritik aus\u00fcben. Warum das Thema auch noch heute wichtig ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Angenommen, ich w\u00fcrde an Fastnacht rausgehen oder auf Social Media nachschauen. Ich will nicht wissen, wie schnell ich eine Person sehe oder im Internet finde, die sich als eine indigene Person verkleidet, die sich schwarz anmalt um BPoC darzustellen und somit Blackfacing betreibt, die sich als eine wohnungslose Person verkleidet, da so etwas ja \u201elustig\u201c ist, die sich als eine transgeschlechtliche Person verkleidet, um sich dar\u00fcber lustig zu machen oder die andere Religionen\/ Kulturen durch Kost\u00fcme darstellt. Ich verstehe nicht, warum Menschen sich das Recht nehmen, Fastnacht als Legitimation f\u00fcr ihren Alltagsrassismus, f\u00fcr ihre Queer-Feindlichkeit und f\u00fcr etliche andere Dinge zu benutzen. Warum denken wir Menschen nicht dar\u00fcber nach, was wir da eigentlich tun? Warum nehmen wir uns das Recht, uns \u00fcber Andere lustig zu machen, die Leid hinter sich tragen, die konsequent in ihrem Leben versucht haben, jemand Anderes zu sein? Was ist falsch mit dieser Gesellschaft? Warum denken Eltern immer noch, das es okay ist, ihr Kind als eine indigene Person zu verkleiden oder als Inuit (\u201eEskimo\u201c) und benutzen dann die Begr\u00fcndung: \u201eJa, das sind doch nur Kindern und das ist ja auch nicht abf\u00e4llig gemeint\u201c. Man bringt seinem Kind einfach schon bei, dass es okay ist, sich \u00fcber Andere lustig zu machen, \u00fcber ihre Hautfarbe, ihre Herkunft, und ihre sexuelle\/ geschlechtliche Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte mir allerdings nicht als wei\u00dfe Person das Recht rausnehmen und \u00fcber Alltagsrassismus in Bezug auf Fastnacht reden, da ich nicht wei\u00df, wie er sich anf\u00fchlt oder welche Auswirkungen er hat. Aufgrundessen w\u00fcrde ich BIPoC einladen, die dann \u00fcber das Themenfeld sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum ist es wichtig, auf das Thema Fastnacht w\u00e4hrend des Nationalsozialismus aufmerksam zu machen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist wichtig, da wir Probleme mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Queer-Feindlichkeit heutzutage immer noch haben und es greifbar ist. Es ist nicht etwas, wo wir nur sagen k\u00f6nnen \u201edamals&#8230;\u201c, sondern es ist heute, wenn auch nicht in dem gleichen Ausma\u00df, immer noch so, da manche nicht aus der Geschichte gelernt haben. Deswegen ist es wichtig, auf das Thema aufmerksam zu machen und so sch\u00f6n das Fest auch sein mag, es auch wie alles andere kritisch zu hinterfragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von Sch\u00fcler:innen der MSS11 Eine Leerstelle ist laut Duden \u201ceine Stelle, die nicht besetzt ist, wo etwas fehlt\u201d. 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